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Rechtsform des Erwerbers: Lokale Gebietskörperschaft
Tätigkeit des öffentlichen Auftraggebers: Allgemeine öffentliche Verwaltung
2. Verfahren
2.1.
Verfahren
Titel: Generalplanungsleistungen für die Sanierung des Leibniz-Gymnasiums in Dormagen
Beschreibung: Die Stadt Dormagen beabsichtigt das im Baujahr 1972 errichtete und gemeinsam von der Realschule und dem Leibniz-Gymnasium genutzte Schulgebäude am Schulzentrum Hackenbroich umfassend und baulich zu sanieren. Die Realschule erhält derzeit einen Neubau, in welchem sie zum Beginn des Schuljahres 2026/27 den Betrieb aufnehmen wird und das Bestandsgebäude leer zieht. Das Schulgebäude wird nach der Sanierung ausschließlich vom Leibniz-Gymnasium genutzt werden, welches jedoch nicht die derzeit bestehenden Flächen in vollem Umfang benötigt. Es wird daher, abhängig vom Planungskonzept, von einem Teilrückbau des aktuellen Gebäudebestands ausgegangen. Das Bestandsgebäude weist umfangreiche und erhebliche Defizite, insbesondere bei der Gebäudehülle, den Wärmeversorgungsanlagen, den elektrischen Anlagen, der Gebäudeautomation und dem Brandschutz sowie eine baualterstypische Schadstoffbelastung auf. Im Zuge der baulichen, technischen und energetischen Sanierungs- und Ertüchtigungsmaßnahmen ist eine Änderung des aktuellen Lernraumkonzepts von einer Flurschule zu einer Clusterschule, unter Berücksichtigung der baulichen Potentiale und mit dem Ziel keiner Eingriffe in die Tragstruktur, umzusetzen. Während der Sanierungsmaßnahmen stehen dem Leibniz-Gymnasium in der Stadt Dormagen keine Ausweichflächen zur Verfügung. Für die Dauer der Bauzeit wird demnach ein Interim mit reduziertem Bedarfsprogramm erforderlich. Für die Durchführung der Maßnahme sollen Fördermittel aus dem Programm "Energetische Sanierung kommunaler Gebäude im Rheinischen Revier“, Förderstrang 2 akquiriert werden. Für die förderfähigen Bestandteile der Maßnahme werden daher eine bauliche Fertigstellung bis zum 31.12.2029 und die Abrechnung mit dem Fördermittelgeber bis 31.03.2030 erforderlich. Für die bauliche Durchführung ist die Beauftragung eines Generalunternehmers auf Basis einer funktionalen Leistungsbeschreibung beabsichtigt. Die vorliegende Ausschreibung beinhaltet die Vergabe von Generalplanungsleistungen für die zuvor beschriebenen Maßnahmen sowie einen Interimsbau. Konkret vom Leistungsumfang umfasst sind Leistungen der: • Objektplanung Gebäude und Innenräume nach § 34 ff. HOAI (LPH 1-4, LPH 5-9 in Teilen für die angestrebte GU-Beauftragung), • Tragwerksplanung nach § 51 HOAI (LPH 1-4, LPH 5-6 in Teilen für die angestrebte GU-Beauftragung), • technischen Gebäudeausstattung nach § 55 HOAI, alle Anlagengruppen (LPH 1-4, LPH 5-9 in Teilen für die angestrebte GU-Beauftragung), • Fachplanung Bauphysik nach Anlage 1 zu § 3 Abs. 1 HOAI, Wärmeschutz und Energiebilanzierung, Bau- und Raumakustik (LPH 1-4, LPH 5-6 in Teilen für die angestrebte GU-Beauftragung), • Fachplanung Brandschutz nach AHO Heft 17 (LPH 1-4, 5-6 in Teilen für die angestrebte GU-Beauftragung), • Fachplanung Schadstoffe nach AHO Heft 43 sowie • Fachplanung DGNB-Auditor nach AHO Heft 33 für eine angestrebte Zertifizierung nach DGNB silber. Der Vertragstext sowie die Leistungsbilder werden den ausgewählten Bietern mit der Aufforderung zur Abgabe eines Erstangebots zur Verfügung gestellt.
Kennung des Verfahrens: faeb9083-50ea-4bea-9e28-94b26132e219
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren mit vorheriger Veröffentlichung eines Aufrufs zum Wettbewerb/Verhandlungsverfahren
Das Verfahren wird beschleunigt: nein
2.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung(cpv): 71221000Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden
Zusätzliche Einstufung(cpv): 71322000Technische Planungsleistungen im Tief- und Hochbau, 71327000Dienstleistungen in der Tragwerksplanung, 71222000Dienstleistungen von Architekturbüros bei Freianlagen, 71317100Beratung im Bereich Brand- und Explosionsschutz und -überwachung, 71314310Dienstleistungen für thermische Bauphysik
2.1.2.
Erfüllungsort
Stadt: Dormagen
Land, Gliederung (NUTS): Rhein-Kreis Neuss(DEA1D)
Land: Deutschland
2.1.4.
Allgemeine Informationen
Zusätzliche Informationen: 1. Das Verfahren wird zweistufig als Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb durchgeführt. Von allen Bewerbern, die als geeignet eingestuft werden, werden die besten 5 zur Abgabe eines Erstangebots aufgefordert, d.h. es wird mindestens ein Bewerber und maximal 5 Bewerber zur Angebotsabgabe aufgefordert. Im Verhandlungsverfahren sind zunächst rein indikative Erstangebote einzureichen. Alle Bieter, die form- und fristgerecht ein Erstangebot abgegeben haben, werden anschließend zur Teilnahme an einem Verhandlungsgespräch aufgefordert. Ein Zuschlag wird in dieser Runde nicht erteilt. Im Anschluss an die Gespräche erhalten die Bieter Gelegenheit zur Abgabe eines verbindlichen Folgeangebots. Gegebenenfalls werden hierfür fortgeschriebene Vergabeunterlagen von Seiten des Auftraggebers zur Verfügung gestellt. Weitere Verhandlungsrunden sind nicht vorgesehen, bleiben für den Bedarfsfall aber vorbehalten. 2. Jeder Bieter, der die Angebotsphase erreicht und ein erstes indikatives frist- und formgemäßes Angebot abgibt, welches die geforderten Unterlagen enthält, erhält einmalig eine Entschädigung in Hohe von 10.000 € brutto. Für die Erstellung eines frist- und formgemäßen, vollständigen und wertungsfähigen letztverbindlichen Angebotes erhält jeder Bieter einmalig eine Entschädigung in Hohe von weiteren 5.000 € brutto. Weitergehende Ansprüche im Zusammenhang mit der Erstellung der Angebote sind ausgeschlossen. Insgesamt können die Bieter damit maximal 15.000 € brutto an Entschädigung unter den genannten Voraussetzungen geltend machen. Der Anspruch eines Bieters auf Entschädigung entfällt, wenn er den Zuschlag erhält. Der Anspruch auf Entschädigung für die unterlegenen Bieter wird erst fällig, wenn der Zuschlag in dem Verhandlungsverfahren rechtswirksam erteilt wurde oder das Verfahren aus Gründen aufgehoben wurde, die aus der Sphäre des Auftraggebers stammen. Der Bieter hat seinen Anspruch gegenüber dem Auftraggeber schriftlich innerhalb eines Jahres ab Zuschlagserteilung geltend zu machen. Etwaige den Bietern darüberhinausgehend entstehenden Kosten für die Beteiligung an diesem Vergabeverfahren – z.B. für die Teilnahme an Verhandlungsgesprächen − werden nicht erstattet. 3. Die Vergabeunterlagen für den Teilnahmewettbewerb werden den Bewerbern auf der eVergabe-Plattform www.subreport-elvis.de barrierefrei zur Verfügung gestellt. Soweit die Auftraggeberin Formblätter vorgegeben hat, sollen diese verwendet werden. Diese sind an den dafür vorgesehenen Stellen vollständig auszufüllen und in Druckbuchstaben mit dem Namen der erklärenden Person zu versehen (Textform i. S. d. § 126b BGB). Hiervon ausgenommen ist das Formblatt 14 (Verpflichtungserklärung Drittunternehmen). Den Verfügbarkeitsnachweis kann der Bewerber auch auf andere Art und Weise erbringen. 4. Die Teilnahmeanträge und Angebote sind elektronisch abzugeben, indem sie auf die eVergabe-Plattform hochgeladen werden. Eine fortgeschrittene oder qualifizierte elektronische Signatur ist dafür nicht erforderlich. 5. Hinweise zu den Vergabeunterlagen (z. B. bei Unklarheiten oder Problemen mit den elektronischen Dokumenten) sowie Fragen sind ausschließlich über den Kommunikationsbereich der Vergabeplattform zu stellen. Mündlich/telefonisch gestellte Fragen werden nicht beantwortet; mündliche/telefonische Auskünfte bzw. Antworten wären, sollten sie doch erteilt werden, nicht verbindlich. Die Vergabestelle behält sich vor, Fragen, die später als 8 Tage vor dem Ablauf der Teilnahmefrist gestellt werden, nicht zu beantworten. 6. Bei fremdsprachigen Bescheinigungen ist eine Übersetzung in deutscher Sprache beizufügen; die Vergabestelle behält sich in diesem Fall vor, die Nachreichung einer Beglaubigung der Übersetzung zu verlangen. 7. Es wird darauf hingewiesen, dass die Vergabekammer Rheinland bei der Bezirksregierung Köln Mitte des Jahres 2026 ihre Tätigkeit einstellt. Ab dem 01.07.2026 werden Nachprüfungsanträge aus dem Regierungsbezirk Köln daher von der Vergabekammer Nordrhein-Westfalen bei der Bezirksregierung Münster, Albrecht-Thaer-Straße 9, 48147 Münster bearbeitet. Weitere Informationen sind erhältlich unter https://www.bezreg-muenster.de/themen/wirtschaft-kultur-und-kommunales/vergabekammer-westfalen.
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU
vgv-
2.1.6.
Ausschlussgründe
Quellen der Ausschlussgründe: Bekanntmachung
Verstoß gegen die in den rein innerstaatlichen Ausschlussgründen verankerten Verpflichtungen: Erforderlich ist eine Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB vorliegen (Formblatt 2). Im Falle einer Bewerbergemeinschaft oder einer Eignungsleihe muss jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft bzw. zusätzlich zu dem Bewerber selbst auch das eignungsleihende Unternehmen eine solche Eigenerklärung abgeben.
Schwerwiegendes berufliches Fehlverhalten: Erforderlich ist eine Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe nach § 19 MiLoG, § 21 AEntG, § 21 SchwarzArbG und § 22 LkSG vorliegen (Formblatt 3). Im Falle einer Bewerbergemeinschaft oder einer Eignungsleihe muss jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft bzw. zusätzlich zu dem Bewerber selbst auch das eignungsleihende Unternehmen eine solche Eigenerklärung abgeben.
5. Los
5.1.
Los: LOT-0001
Titel: Generalplanungsleistungen für die Sanierung des Leibniz-Gymnasiums in Dormagen
Beschreibung: Die Stadt Dormagen beabsichtigt das im Baujahr 1972 errichtete und gemeinsam von der Realschule und dem Leibniz-Gymnasium genutzte Schulgebäude am Schulzentrum Hackenbroich umfassend und baulich zu sanieren. Die Realschule erhält derzeit einen Neubau, in welchem sie zum Beginn des Schuljahres 2026/27 den Betrieb aufnehmen wird und das Bestandsgebäude leer zieht. Das Schulgebäude wird nach der Sanierung ausschließlich vom Leibniz-Gymnasium genutzt werden, welches jedoch nicht die derzeit bestehenden Flächen in vollem Umfang benötigt. Es wird daher, abhängig vom Planungskonzept, von einem Teilrückbau des aktuellen Gebäudebestands ausgegangen. Das Bestandsgebäude weist umfangreiche und erhebliche Defizite, insbesondere bei der Gebäudehülle, den Wärmeversorgungsanlagen, den elektrischen Anlagen, der Gebäudeautomation und dem Brandschutz sowie eine baualterstypische Schadstoffbelastung auf. Im Zuge der baulichen, technischen und energetischen Sanierungs- und Ertüchtigungsmaßnahmen ist eine Änderung des aktuellen Lernraumkonzepts von einer Flurschule zu einer Clusterschule, unter Berücksichtigung der baulichen Potentiale und mit dem Ziel keiner Eingriffe in die Tragstruktur, umzusetzen. Während der Sanierungsmaßnahmen stehen dem Leibniz-Gymnasium in der Stadt Dormagen keine Ausweichflächen zur Verfügung. Für die Dauer der Bauzeit wird demnach ein Interim mit reduziertem Bedarfsprogramm erforderlich. Für die Durchführung der Maßnahme sollen Fördermittel aus dem Programm "Energetische Sanierung kommunaler Gebäude im Rheinischen Revier“, Förderstrang 2 akquiriert werden. Für die förderfähigen Bestandteile der Maßnahme werden daher eine bauliche Fertigstellung bis zum 31.12.2029 und die Abrechnung mit dem Fördermittelgeber bis 31.03.2030 erforderlich. Für die bauliche Durchführung ist die Beauftragung eines Generalunternehmers auf Basis einer funktionalen Leistungsbeschreibung beabsichtigt. Die vorliegende Ausschreibung beinhaltet die Vergabe von Generalplanungsleistungen für die zuvor beschriebenen Maßnahmen sowie einen Interimsbau. Konkret vom Leistungsumfang umfasst sind Leistungen der: • Objektplanung Gebäude und Innenräume nach § 34 ff. HOAI (LPH 1-4, LPH 5-9 in Teilen für die angestrebte GU-Beauftragung), • Tragwerksplanung nach § 51 HOAI (LPH 1-4, LPH 5-6 in Teilen für die angestrebte GU-Beauftragung ), • technischen Gebäudeausstattung nach § 55 HOAI, alle Anlagengruppen (LPH 1-4, LPH 5-9 in Teilen für die angestrebte GU-Beauftragung), • Fachplanung Bauphysik nach Anlage 1 zu § 3 Abs. 1 HOAI, Wärmeschutz und Energiebilanzierung, Bau- und Raumakustik (LPH 1-4, LPH 5-6 in Teilen für die angestrebte GU-Beauftragung), • Fachplanung Brandschutz nach AHO Heft 17 (LPH 1-4, 5-6 in Teilen für die angestrebte GU-Beauftragung), • Fachplanung Schadstoffe nach AHO Heft 43 sowie • Fachplanung DGNB-Auditor nach AHO Heft 33 für eine angestrebte Zertifizierung nach DGNB silber. Der Vertragstext sowie die Leistungsbilder werden den ausgewählten Bietern mit der Aufforderung zur Abgabe eines Erstangebots zur Verfügung gestellt.
Interne Kennung: LOT-0001 E95761347
5.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung(cpv): 71221000Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden
Zusätzliche Einstufung(cpv): 71322000Technische Planungsleistungen im Tief- und Hochbau, 71327000Dienstleistungen in der Tragwerksplanung, 71222000Dienstleistungen von Architekturbüros bei Freianlagen, 71317100Beratung im Bereich Brand- und Explosionsschutz und -überwachung, 71314310Dienstleistungen für thermische Bauphysik
Optionen:
Beschreibung der Optionen: Die Beauftragung erfolgt stufenweise. Die Stufen 2 (LPH 3+4), 3 (LPH 5-7), 4 (LPH 8) und 5 (LPH 9) werden optional beauftragt. Darüber hinaus werden einzelne besondere Leistungen lediglich optional beauftragt; um welche es sich im Einzelnen handelt, kann den mit Angebotsaufforderung zur Verfügung gestellten Leistungsbildern entnommen werden. Bei der einzelnen oder zusammengefassten Beauftragung der optionalen Leistungsbestandteile handelt es sich um ein einseitiges Recht des Auftraggebers, der Auftragnehmer hat keinen Anspruch auf die Beauftragung einer oder mehrerer der genannten Stufen.
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten Personals sind anzugeben: Erforderlich für das Angebot
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: nein
Zusätzliche Informationen: 1. Das unter Ziffer 5.1.3 angegebene Datum bezieht sich auf den prognostizierten Projektstart. Der Auftragnehmer muss sich darauf einrichten, unmittelbar nach Zuschlagserteilung mit der Leistungserbringung zu beginnen. Bei dem ausgeschriebenen Vertrag handelt es sich um einen Werkvertrag, sodass der Vertragsinhalt nicht über eine feste Laufzeit, sondern über den herbeizuführenden Erfolg definiert wird. Für die Auftraggeberin ist es jedoch von zentraler Bedeutung, dass die förderfähigen Maßnahmen zum 31.12.2029 vollständig baulich fertiggestellt und abgenommen sind. Einzelheiten zu den Terminen können den Vergabeunterlagen entnommen werden. 2. Kriterien zur Auswahl der Bewerber im Teilnahmewettbewerb: Unter allen Bewerbern, die die Mindestanforderungen erfüllen und nicht aus formalen Gründen auszuschließen sind, erfolgt die Auswahl nach den folgenden Kriterien: 1. Anzahl der Referenzen zu Generalplanungsleistungen: Gemäß Ziffer 5.1.9 dieser Bekanntmachung sind mindestens zwei Referenzprojekte gefordert, im Rahmen derer Generalplanungsleistungen für ein Hochbauprojekt mit anrechenbaren Kosten (KG 200-600 nach DIN 276) von mindestens 15 Mio. Euro netto erbracht wurden. Ein Bewerber, der mehr als zwei Projekte nachweisen kann, die die unter Ziffer 5.1.9 beschriebenen Mindestanforderungen erfüllen, erhält für jede weitere Referenz 1 Punkt. Maximal sind 2 Punkte erhältlich, wenn ein Bewerber vier passende Referenzprojekte nachweisen kann. 2. Qualität der Referenzen zu Generalplanungsleistungen: Zusätzlich werden für eine Referenz zu Generalplanungsleistungen weitere Punkte vergeben, wenn sie über die Mindestanforderungen gem. Ziffer 5.1.9 hinaus folgende Kriterien erfüllt: - Es wurde (u.A.) eine energetische Sanierung geplant und umgesetzt – 2 Punkte. - Es hat sich um eine weiterführende Schule gehandelt – 2 Punkte - Die anrechenbaren Kosten (KG 200-600 nach DIN 276) betrugen mindestens 25 Mio. Euro netto – 2 Punkte - Das Projekt wurde im Anwendungsbereich des deutschen Bauordnungsrechtes umgesetzt – 2 Punkte - Das Projekt wurde mit öffentlichen Geldern gefördert und es gehörte zu den Aufgaben des Bewerbers, bei der Beschaffung der Fördermittel sowie der Erstellung des Verwendungsnachweises mitzuwirken - 2 Punkte. - Das Projekt wurde so geplant, dass mindestens der DGNB-Standard silber erreicht wurde – 2 Punkte - Das Projekt wurde für einen öffentlichen Auftraggeber im Sinne des § 99 GWB durchgeführt - 2 Punkte Bei Vorlage mehrerer Referenzen werden die im Hinblick auf die beschriebenen Kriterien besten zwei Referenzen bewertet. Maximal sind 14 Punkte pro Referenz, d.h. 28 Punkte erreichbar. Insgesamt sind mit beiden Auswahlkriterien zusammen maximal 30 Punkte erreichbar. Bei mehreren Bewerbern mit gleicher Punktzahl auf dem fünften Platz entscheidet das Los.
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9.
Eignungskriterien
Quellen der Auswahlkriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Maßnahmen zur Sicherstellung der Qualität
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Im Fall einer Bewerbergemeinschaft ist eine ausgefüllte Bewerbergemeinschaftserklärung (Formblatt 1) einzureichen, zudem hat jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft die Erklärungen zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen (Formblätter 2+3) sowie die Eigenerklärung zur Verordnung EU 2022/576 Russland (Formblatt 4) abzugeben.
Kriterium: Supply-Chain-Management
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Erforderlich ist eine Eigenerklärung zur Verordnung EU 2022/576 Russland, Formblatt 4. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft oder Eignungsleihe ist die Eigenerklärung von allen Mitgliedern, bzw. zusätzlich zum Bewerber selbst auch vom eignungsleihenden Unternehmen, abzugeben.
Kriterium: Anteil der Unterauftragsvergabe
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Im Fall des geplanten Einsatzes von Nachunternehmern ist ein Verzeichnis der Nachunternehmerleistungen einzureichen (Formblatt 5).
Kriterium: Eintragung in ein relevantes Berufsregister
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Eine für die Auftragsausführung verantwortliche Person muss nach den Architektengesetzen der Länder berechtigt sein, die Berufsbezeichnung Architekt/in zu tragen oder z.B. nach den EU-Richtlinien, insbesondere den Richtlinien für die gegenseitige Anerkennung der Diplome berechtigt sein, in der Bundesrepublik Deutschland als Architekt/in tätig zu werden. Als Nachweis ist eine Kopie der Mitgliedschaftsurkunde der Architektenkammer oder bei ausländischen Bietern ein vergleichbarer Nachweis vorzulegen.
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Erforderlich ist eine Eigenerklärung, dass eine den Mindestanforderungen genügende Berufshaftpflichtversicherung besteht oder im Auftragsfall abgeschlossen wird, Formblatt 6. Mindestanforderung: Erforderlich ist eine Berufshafthaftpflichtversicherung mit Deckungssummen von mindestens 5 Mio. EUR für Personenschäden und mindestens 5 Mio. EUR für Sach- und Vermögensschäden, jeweils mindestens zweifach maximiert. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft ist es ausreichend, wenn mindestens ein Mitglied der Bewerbergemeinschaft die geforderte Erklärung erbringt bzw. die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft die Anforderungen gemeinsam erfüllen. Beruft sich ein Bewerber hinsichtlich der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit auf Erklärungen/Nachweise eines Drittunternehmens (Eignungsleihe), muss der Bieter zusätzlich einen Verfügbarkeitsnachweis des Drittunternehmens (z.B. auf Formblatt 14) beifügen. In diesem Fall wird eine gemeinsame Haftung des Bewerbers und des anderen Unternehmens für die Auftragsausführung entsprechend dem Umfang der Eignungsleihe verlangt.
Kriterium: Durchschnittlicher Jahresumsatz
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Erforderlich ist eine Eigenerklärung zum Gesamtumsatz in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren, Formblatt 7. Mindestanforderung: Mindestens erforderlich ist ein Gesamtumsatz in Höhe von 5 Mio. EUR brutto in Durchschnitt der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft ist es ausreichend, wenn mindestens ein Mitglied der Bewerbergemeinschaft die geforderte Erklärung erbringt bzw. die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft die Anforderungen gemeinsam erfüllen. Beruft sich ein Bewerber hinsichtlich der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit auf Erklärungen/Nachweise eines Drittunternehmens (Eignungsleihe), muss der Bieter zusätzlich einen Verfügbarkeitsnachweis des Drittunternehmens (z.B. auf Formblatt 14) beifügen. In diesem Fall wird eine gemeinsame Haftung des Bewerbers und des anderen Unternehmens für die Auftragsausführung entsprechend dem Umfang der Eignungsleihe verlangt.
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Mindestens erforderlich sind 30 Beschäftigte (Architekten, Ingenieure oder Beschäftigte mit vergleichbarem Abschluss, Fulltime equivalent - FTE) im Durchschnitt der letzten 3 Jahre insgesamt, davon mindestens 10 im Bereich Objektplanung, mind. 4 im Bereich Tragwerksplanung, mind. 4 im Bereich Bauphysik und mindestens 6 im Bereich TGA-Planung. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft ist es ausreichend, wenn mindestens ein Mitglied der Bewerbergemeinschaft die geforderte Erklärung erbringt bzw. die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft die Anforderungen gemeinsam erfüllen. Beruft sich ein Bewerber hinsichtlich der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit auf Erklärungen/Nachweise eines Drittunternehmens (Eignungsleihe), muss der Bieter zusätzlich einen Verfügbarkeitsnachweis des Drittunternehmens (z.B. auf Formblatt 14) beifügen. In diesem Fall müssen die eignungsverleihenden Unternehmen die Leistungsbestandteile erbringen, für die sie ihre Kapazitäten zur Verfügung stellen.
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Vorzulegen ist eine Eigenerklärung zu Referenzprojekten betreffend Generalplanerleistungen, Formblatt 9. Mindestens erforderlich sind zwei Referenzprojekte, bei denen Generalplanungsleistungen für ein Hochbauprojekt mit anrechenbaren Kosten (KG 200-600 nach DIN 276) von mindestens 15 Mio. Euro netto erbracht wurden. Die Generalplanung muss dabei jeweils mindestens die Leistungsbilder der Objektplanung Gebäude (§ 34 HOAI) und der technischen Gebäudeausrüstung (§ 55 HOAI) sowie der Tragwerksplanung (§ 51 HOAI) und der Bauphysik (Ziffer 1.2 der Anlage 1 zu § 3 Absatz 1 HOAI) umfasst haben. Die Leistungen des Bewerbers müssen dabei mindestens die Leistungsphasen 2-8 (in der LPH 8 mindestens die künstlerische Oberbauleitung) nach § 34 HOAI und § 55 HOAI, die Leistungsphasen 2-7 nach Ziffer 1.2 der Anlage 1 zu § 3 Abs. 1 HOAI sowie die Leistungsphasen 2-6 nach § 51 HOAI umfasst haben. Mindestens ein Projekt muss eine Schule oder eine vergleichbare Bildungseinrichtung zum Gegenstand gehabt haben und mindestens ein Projekt muss eine Sanierung gewesen sein bzw. einen Sanierungsanteil gehabt haben. Bei mindestens einem Projekt muss eine gewerbeübergreifende, funktionale Leistungsbeschreibung erstellt worden sein. Die Referenzprojekte müssen in den letzten fünf Jahren (gerechnet ab dem Ende der Teilnahmefrist) abgeschlossen, d.h. baulich abgenommen worden sein. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft ist es ausreichend, wenn mindestens ein Mitglied der Bewerbergemeinschaft die geforderte Erklärung erbringt bzw. die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft die Anforderungen gemeinsam erfüllen. Beruft sich ein Bewerber hinsichtlich der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit auf Erklärungen/Nachweise eines Drittunternehmens (Eignungsleihe), muss der Bieter zusätzlich einen Verfügbarkeitsnachweis des Drittunternehmens (z.B. auf Formblatt 14) beifügen. In diesem Fall müssen die eignungsverleihenden Unternehmen die Leistungsbestandteile erbringen, für die sie ihre Kapazitäten zur Verfügung stellen.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Vorzulegen sind Referenzprojekte, bei denen Objektplanungsleistungen für Hochbauprojekte mit einem Bauvolumen (KG 300 + 400 nach DIN 276) von mindestens 10 Mio. Euro netto erbracht wurden, Formblatt 10. Die Leistungen des Bewerbers müssen dabei jeweils mindestens die Leistungsphasen 2-5 nach § 34 HOAI umfasst haben. Die Leistungsphase 5 muss in den letzten fünf Jahren (gerechnet ab dem Ende der Teilnahmefrist) abgeschlossen worden sein. Nachzuweisen ist mindestens ein Projekt, das die zuvor beschriebenen Anforderungen erfüllt und eine Sanierung zum Gegenstand hatte sowie ein Projekt, das die zuvor beschriebenen Anforderungen erfüllt und eine Schule oder eine vergleichbare Bildungseinrichtung zum Gegenstand hatte. Beides kann durch ein Referenzprojekt oder durch zwei verschiedene Projekte nachgewiesen werden. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft ist es ausreichend, wenn mindestens ein Mitglied der Bewerbergemeinschaft die geforderte Erklärung erbringt bzw. die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft die Anforderungen gemeinsam erfüllen. Beruft sich ein Bewerber hinsichtlich der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit auf Erklärungen/Nachweise eines Drittunternehmens (Eignungsleihe), muss der Bieter zusätzlich einen Verfügbarkeitsnachweis des Drittunternehmens (z.B. auf Formblatt 14) beifügen. In diesem Fall müssen die eignungsverleihenden Unternehmen die Leistungsbestandteile erbringen, für die sie ihre Kapazitäten zur Verfügung stellen.
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Vorzulegen ist eine Eigenerklärung zu Referenzprojekten betreffend TGA-Planungsleistungen, Formblatt 11. Mindestens erforderlich ist ein Referenzprojekt, bei dem Leistungen der technischen Gebäudeausrüstung für die Sanierung eines Hochbaus mit einem Bauvolumen (KG 400 nach DIN 276) von mindestens 4 Mio. Euro netto erbracht wurden. Die Leistungen des Bewerbers müssen dabei mindestens alle Anlagengruppen gemäß § 53 Abs. 2 HOAI mit Ausnahme der Anlagengruppe Nr. 7 (nutzungsspezifische Anlagen und verfahrenstechnische Anlagen) und die Leistungsphasen 2-5 nach § 55 HOAI umfasst haben. Die Leistungsphase 5 muss in den letzten fünf Jahren (gerechnet ab dem Ende der Teilnahmefrist) abgeschlossen worden sein. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft ist es ausreichend, wenn mindestens ein Mitglied der Bewerbergemeinschaft die geforderte Erklärung erbringt bzw. die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft die Anforderungen gemeinsam erfüllen. Beruft sich ein Bewerber hinsichtlich der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit auf Erklärungen/Nachweise eines Drittunternehmens (Eignungsleihe), muss der Bieter zusätzlich einen Verfügbarkeitsnachweis des Drittunternehmens (z.B. auf Formblatt 14) beifügen. In diesem Fall müssen die eignungsverleihenden Unternehmen die Leistungsbestandteile erbringen, für die sie ihre Kapazitäten zur Verfügung stellen.
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Vorzulegen ist eine Eigenerklärung zu Referenzprojekten betreffend Tragwerksplanungsleistungen, Formblatt 12. Mindestens erforderlich ist ein Referenzprojekt, bei dem Leistungen der Tragwerksplanung bei der Sanierung des kompletten Tragwerks eines Hochbaus mit einem Bauvolumen (KG 300+400 nach DIN 276) von mindestens 8 Mio. Euro netto erbracht wurden. Die Leistungen des Bewerbers müssen dabei mindestens die Leistungsphasen 2-5 nach § 51 HOAI umfasst haben. Die Leistungsphase 5 muss in den letzten fünf Jahren (gerechnet ab dem Ende der Teilnahmefrist) abgeschlossen worden sein. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft ist es ausreichend, wenn mindestens ein Mitglied der Bewerbergemeinschaft die geforderte Erklärung erbringt bzw. die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft die Anforderungen gemeinsam erfüllen. Beruft sich ein Bewerber hinsichtlich der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit auf Erklärungen/Nachweise eines Drittunternehmens (Eignungsleihe), muss der Bieter zusätzlich einen Verfügbarkeitsnachweis des Drittunternehmens (z.B. auf Formblatt 14) beifügen. In diesem Fall müssen die eignungsverleihenden Unternehmen die Leistungsbestandteile erbringen, für die sie ihre Kapazitäten zur Verfügung stellen.
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Vorzulegen ist eine Eigenerklärung zu Referenzprojekten betreffend Planungsleistungen der Bauphysik, Formblatt 13. Mindestens erforderlich ist ein Referenzprojekt, bei dem Leistungen der Bauphysik (Leistungsbild Wärmeschutz) betreffend die ganze Gebäudehülle für eine energetische Sanierung mit einem Bauvolumen (KG 300+400 nach DIN 276) von mindestens 8 Mio. Euro netto erbracht wurden. Die Leistungen des Bewerbers müssen dabei mindestens die Leistungsphasen 2-5 nach Ziffer 1.2 der Anlage 1 zu § 3 Abs. 1 HOAI umfasst haben. Die Leistungsphase 5 muss in den letzten fünf Jahren (gerechnet ab dem Ende der Teilnahmefrist) abgeschlossen worden sein. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft ist es ausreichend, wenn mindestens ein Mitglied der Bewerbergemeinschaft die geforderte Erklärung erbringt bzw. die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft die Anforderungen gemeinsam erfüllen. Beruft sich ein Bewerber hinsichtlich der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit auf Erklärungen/Nachweise eines Drittunternehmens (Eignungsleihe), muss der Bieter zusätzlich einen Verfügbarkeitsnachweis des Drittunternehmens (z.B. auf Formblatt 14) beifügen. In diesem Fall müssen die eignungsverleihenden Unternehmen die Leistungsbestandteile erbringen, für die sie ihre Kapazitäten zur Verfügung stellen.
Informationen über die zweite Phase eines zweiphasigen Verfahrens:
Mindestzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 5
Höchstzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 5
Das Verfahren wird in mehreren aufeinanderfolgenden Phasen durchgeführt. In jeder Phase können einige Teilnehmer ausgeschlossen werden
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Preis
Beschreibung: 40 %
Kriterium:
Art: Qualität
Beschreibung: 60 % (unterteilt in mehrere Unterkriterien)
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge: 10/06/202612:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Es gilt § 56 VgV.
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Elektronische Rechnungsstellung: Erforderlich
Aufträge werden elektronisch erteilt: ja
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja
Von einer Bietergemeinschaft, die den Zuschlag erhält, anzunehmende Rechtsform: ARGE (GbR)
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung:
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer Rheinland bei der Bezirksregierung Köln
Informationen über die Überprüfungsfristen: Die Vergabestelle weist ausdrücklich auf die Rügeobliegenheiten der Bewerber/Bieter sowie die Präklusionsregelungen gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 bis 4 GWB bzgl. der Behauptung von Verstößen gegen die Bestimmungen über das Vergabeverfahren hin. Die Rügeobliegenheit ist Zulässigkeitsvoraussetzung für die Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens (§ 160 Absatz 3 Satz 1 GWB). Durch die Rüge soll dem öffentlichen Auftraggeber die Gelegenheit gegeben werden, die Rechtmäßigkeit seines Vergabeverfahrens überprüfen und etwaige Vergabefehler beheben zu können. Soweit der Bieter/Bewerber Verstöße gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkennt, hat er sie innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gegenüber dem öffentlichen Auftraggeber zu rügen. Sind Vergabeverstöße aufgrund der Bekanntmachung erkennbar, sind diese bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung zu rügen. Erkennbare Verstöße in den Vergabeunterlagen müssen spätestens bis zum Ablauf der Angebotsfrist gerügt werden. Teilt der öffentliche Auftraggeber dem Bieter/Bewerber mit, dass seiner Rüge nicht abgeholfen wird, muss der Nachprüfungsantrag innerhalb von 15 Kalendertagen ab Eingang der Mitteilung über die Nichtabhilfe beim Bieter/Bewerber bei der zuständigen Vergabekammer eingereicht werden.
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt: Stadt Dormagen, vertreten durch den Eigenbetrieb Dormagen
8. Organisationen
8.1.
ORG-0001
Offizielle Bezeichnung: Stadt Dormagen, vertreten durch den Eigenbetrieb Dormagen
Deutschland – Technische Planungsleistungen für Verkehrsanlagen – Städtebauliche Neugestaltung Aue und Kreuzungsumbau B7 Planungsleistungen Verkehrsanlagen und Freianlagen
OJ S 103/2026 01/06/2026
Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – Standardregelung
Rechtsform des Erwerbers: Lokale Gebietskörperschaft
Tätigkeit des öffentlichen Auftraggebers: Allgemeine öffentliche Verwaltung
2. Verfahren
2.1.
Verfahren
Titel: Städtebauliche Neugestaltung Aue und Kreuzungsumbau B7 Planungsleistungen Verkehrsanlagen und Freianlagen
Beschreibung: Die Stadt Wuppertal beabsichtigt die städtebauliche Neugestaltung der Aue und den Umbau der Kreuzung Alsenstraße/B7/Sophienstraße im Westen der Elberfelder Innenstadt. Übergeordnetes Planungsziel ist es, einen Straßenquerschnitt zu entwickeln, der durch Flächenentsieglung und klimaresilienter Aufwertung (grün-blaue Infrastruktur) maximal zur Erreichung von Klimaschutzzielen beitragen kann und gleichzeitig die verkehrlich wesentlichen Funktionen für „Gehen und Fahren“ bereithält. Im Projektgebiet gibt es nach Einschätzung der Unteren Denkmalschutzbehörde nur geringe Befunderwartungen, die Fragmente der unterirdischen Gründerzeitbebauung können allerdings Altlastenproblematiken hervorrufen. Besondere Herausforderungen ergeben sich aus - komplexen baulogistischen Anforderungen im innerstädtischen Umfeld (begrenzte Baustelleneinrichtungsflächen, parallele Maßnahmen, Abstimmung mit Anliegern, den Anforderungen der Rettungsdienste etc.) und - der Einhaltung der Fördervorgaben (FRL 2023) des Städtebauförderprogramms „Wachstum und nachhaltige Erneuerung – Innenstadt Wuppertal Elberfeld“. Die Maßnahme muss ausdrücklich dem Klimaschutz und der Anpassung an den Klimawandel dienen und zudem bis zum 31.12.2028 abgeschlossen sein, um die Förderfähigkeit zu gewährleisten.
Kennung des Verfahrens: b540d09b-e400-4787-bfdb-0d90ee39358c
Interne Kennung: F-0261-26
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Das Verfahren wird beschleunigt: nein
2.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung(cpv): 71322500Technische Planungsleistungen für Verkehrsanlagen
Zusätzliche Einstufung(cpv): 71222000Dienstleistungen von Architekturbüros bei Freianlagen
Zusätzliche Informationen: Mit dem Angebot einzureichen: - ausgefüllte Bietererklärung - ausgefüllte Eigenerklärung Eignungs- und Zuschlagskriterien - ausgefüllte Eigenerklärung Sanktions-VO - ausgefüllte Anlage B Erklärung über den Wettbewerbsausschluss - ausgefüllte Niederschrift Verpflichtungsgesetz Auf Anforderung sind einzureichen: - Kalkulation der Besonderen Leistungen Skonto ist nicht zugelassen. Nachlässe werden gemäß Eintragung im Honorarformblatt berücksichtigt. Für die Prüfung der Erfüllung der Mindest- und Bewertungskriterien an die Referenzprojekte werden die Regelungen der HOAI hinsichtlich der erbrachten LPH, der Honorarzone sowie der DIN 276 hinsichtlich der benannten Kostengruppen angewendet. Ausländische Bieter, deren Referenzprojekte nicht den Vorgaben der HOAI und/ oder der DIN 276 entsprechen, dürfen dabei nicht benachteiligt werden. Entsprechend werden ausländische Bieter gebeten, in Ihren Angebotsunterlagen darzulegen, inwiefern Ihre Referenzprojekte den für die Hauptreferenzen geforderten Mindestanforderungen entsprechen. Dabei ist die Vergleichbarkeit insbesondere hinsichtlich der Honorarzone, der Baukosten und der erbrachten Leistungen in den einzelnen Leistungsphasen darzulegen.
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU
vgv-
2.1.6.
Ausschlussgründe
Quellen der Ausschlussgründe: Bekanntmachung
Verstoß gegen die in den rein innerstaatlichen Ausschlussgründen verankerten Verpflichtungen: Es gelten die Ausschlussgründe nach § 57 VgV und der Auftragsbekanntmachung.
5. Los
5.1.
Los: LOT-0000
Titel: Städtebauliche Neugestaltung Aue und Kreuzungsumbau B7 Planungsleistungen Verkehrsanlagen und Freianlagen
Beschreibung: Gegenstand des Vergabeverfahrens sind Planungsleistungen für Verkehrsanlagen und Freianlagen. Dabei ist zu beachten, dass durch die Stadt Wuppertal im Falle der Verkehrsanlagen zum Teil bereits Teilleistungen erbracht wurden, auf die durch den Bieter / AN aufzubauen ist. Die angefragten Leistungen umfassen insbesondere: Objektplanung Freianlagen: Grünanlagen (Bestand und Neugestaltung), grün-blaue Maßnahmen, ggf. Möblierung. Objektplanungen Verkehrsanlagen: Aue-Ost: Neuplanung Straßenquerschnitt (Entwurfsplanung weitgehend vorliegend), Anpassung von Entwässerungseinrichtungen, Bauüberwachung. Aue-West: Neugestaltung Straßenraum / Straßenraumaufwertung, Anpassung von Entwässerungseinrichtungen, Bauüberwachung. Parkplatz Aue: verkehrsplanerische Optimierung unter Entwicklung von multifunktionalen Planungsansätzen im Kontext grün-blauer Maßnahmen bei weitgehender Aufrechterhaltung des Parkraumangebotes; räumliche Integration von Flächenbedarfen Trafostation und Ladeinfrastruktur. Kreuzungsbereich B7: Ausführungsplanung liegt bereits vor! Planungsleistungen ab Lph. 6 und Integration in Gesamtablauf. Mitwirkung bei der Erstellung von Fördermittelberichten und Verwendungsnachweisen. Berücksichtigung von Anforderungen des Fördermittelgebers bei Ausschreibung der Bauleistung und deren Abrechnung. Abstimmung mit Anliegern, Behörden, weiteren Projektbeteiligten und Berücksichtigung paralleler Maßnahmen. Sicherstellung der Erreichbarkeit und regelmäßige Teilnahme an Abstimmungsterminen (digital und vor Ort). Die Beauftragung erfolgt stufenweise, wobei zunächst die Leistungen bis einschließlich LPH 3 als 1. Stufe beauftragt werden. Die LPH 5 + 6 werden optional als Stufe 2 beauftragt ebenso wie die LPH 7 + 8 als Stufe 3. Ein Anspruch seitens des AN auf die Beauftragung / den Abruf der 2. und/oder 3. Stufe besteht nicht.
Interne Kennung: 0
5.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung(cpv): 71322500Technische Planungsleistungen für Verkehrsanlagen
Zusätzliche Einstufung(cpv): 71222000Dienstleistungen von Architekturbüros bei Freianlagen
5.1.2.
Erfüllungsort
Stadt: Wuppertal
Postleitzahl: 42275
Land, Gliederung (NUTS): Wuppertal, Kreisfreie Stadt (DEA1A)
Land: Deutschland
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Datum des Beginns: 21/07/2026
Laufzeit: 33Monate
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: nein
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: nein
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9.
Eignungskriterien
Quellen der Auswahlkriterien: Auftragsunterlagen
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Qualität
Beschreibung: S. Bewertungsmatrix - Zuschlagskriterien - Teil 1: Leistung
Kriterium:
Art: Preis
Beschreibung: S. Bewertungsmatrix - Zuschlagskriterien - Teil 2: Preis
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Frist für die Anforderung zusätzlicher Informationen: 22/06/202623:59:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Kennung/Fassung der Bekanntmachung: 87739b58-66d7-4115-bc2e-e249289a7602 - 01
Formulartyp: Wettbewerb
Art der Bekanntmachung: Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – Standardregelung
Unterart der Bekanntmachung: 16
Datum der Übermittlung der Bekanntmachung: 28/05/202615:15:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar ist: Deutsch
Veröffentlichungsnummer der Bekanntmachung: 372319-2026
ABl. S – Nummer der Ausgabe: 103/2026
Datum der Veröffentlichung: 01/06/2026
Deutschland - Hermeskeil Neubau einer Freisportanlage an der Integrierten Gesamtschule (IGS) Hermeskeil, Objektplanung Freianlagen gemäß Teil 3 Abschnitt 2 HOAI
Deutschland – Dienstleistungen von Architekturbüros bei Freianlagen – Neubau einer Freisportanlage an der Integrierten Gesamtschule (IGS) Hermeskeil, Objektplanung Freianlagen gemäß Teil 3 Abschnitt 2 HOAI
OJ S 103/2026 01/06/2026
Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – Standardregelung
Rechtsform des Erwerbers: Lokale Gebietskörperschaft
Tätigkeit des öffentlichen Auftraggebers: Allgemeine öffentliche Verwaltung
2. Verfahren
2.1.
Verfahren
Titel: Neubau einer Freisportanlage an der Integrierten Gesamtschule (IGS) Hermeskeil, Objektplanung Freianlagen gemäß Teil 3 Abschnitt 2 HOAI
Beschreibung: Neubau einer Freisportanlage an der Integrierten Gesamtschule (IGS) Hermeskeil, Objektplanung Freianlagen gemäß Teil 3 Abschnitt 2 HOAI: Der Auftrag umfasst alle erforderlichen Leistungen Objektplanung Freianlagen gemäß Teil 3 Abschnitt 2 HOAI für den Neubau einer Freisportanlage an der Integrierten Gesamtschule (IGS) Hermeskeil, die zur sachgerechten und vollständigen Ausführung der Planung sowie sonstiger erforderlicher Leistungen notwendig sind. Es ist eine Beauftragung von Leistungen der LPH 1-9 vorgesehen. Die Auswahl der Teilnehmer, die zur Abgabe von Angeboten aufgefordert werden, erfolgt nach formaler Prüfung der Vollständigkeit der vorzulegenden Nachweise und Wertung der nachfolgend beschriebenen objektiven Kriterien. Sofern mehr als 5 wertungsfähige Teilnahmeanträge von geeigneten Bewerbern/Bewerbergemeinschaften vorliegen, wird der Auftraggeber eine differenzierende Eignungsprüfung gemäß der beigefügten Wertungsmatrix vornehmen und die 5 Bewerber/Bewerbergemeinschaften zur Angebotsabgabe auffordern, die die höchste Punktzahl erreicht haben. Im Falle von Punktgleichheit entscheidet das Los. Die aufgeforderten Bieter geben auf der Grundlage der Vergabeunterlagen ein verbindliches Erstangebot ab. Nach Auswertung der Erstangebote erhalten die Bieter die Möglichkeit, während eines Verhandlungsgesprächs ihr Angebot zu präsentieren und über die Vergabeunterlagen zu verhandeln. Anschließend werden alle Bieter aufgefordert, ein überarbeitetes, finales Angebot zu unterbreiten. Alle Angebote werden vergleichend bewertet. Auf das wirtschaftlichste Angebot wird der Zuschlag erteilt.
Kennung des Verfahrens: 67ca3d04-2c66-4a6f-ae36-cfa789cd5808
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren mit vorheriger Veröffentlichung eines Aufrufs zum Wettbewerb/Verhandlungsverfahren
Das Verfahren wird beschleunigt: nein
2.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung(cpv): 71222000Dienstleistungen von Architekturbüros bei Freianlagen
Zusätzliche Einstufung(cpv): 71000000Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen, 71200000Dienstleistungen von Architekturbüros
2.1.2.
Erfüllungsort
Stadt: Hermeskeil
Postleitzahl: 54411
Land, Gliederung (NUTS): Trier-Saarburg(DEB25)
Land: Deutschland
2.1.4.
Allgemeine Informationen
Zusätzliche Informationen: Der Bieter hat anzugeben inwieweit sein Unternehmen einen Bezug zu Russland hat. Dafür ist die “Sanktionen-Eigenerklärung auszufüllen und als Teil des Angebotes abzugeben. Diese Erklärung ist auch für Unterauftragnehmer, Lieferanten oder Eignungsverleiher gem. den Bedingungen der Erklärung abzugeben. Angebote können ausschließlich von registrierten Bewerbern über die Vergabeplattform (www.subreport.de) in Textform eingereicht werden. Die Kommunikation (Fragen, Auskünfte) erfolgt ausschließlich über die Vergabeplattform.
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU
vgv-
2.1.6.
Ausschlussgründe
Quellen der Ausschlussgründe: Bekanntmachung
Verstoß gegen die in den rein innerstaatlichen Ausschlussgründen verankerten Verpflichtungen: Verstoß gegen die in den rein innerstaatlichen Ausschlussgründen verankerten Verpflichtungen: Es gelten die gesetzlichen Ausschlussvoraussetzungen nach §§ 123 bis 126 GWB. Der Bieter hat anzugeben, ob Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB vorliegen und ob selbst bzw. ein nach Satzung oder Gesetz für den Bieter Vertretungsberechtigter in den letzten zwei Jahren - gem. § 21 Abs. 1 Satz 1 oder 2 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz oder - gem. § 98c des Aufenthaltsgesetzes - gem. § 21 Abs.1 Arbeitnehmerentsendegesetz oder - gem. § 19 Abs.1 Mindestlohngesetz mit einer Freiheitsstrafe von mehr als drei Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer Geldbuße von mehr als 2.500,- Euro belegt worden ist. Es können weitere Ausschlussgründe in den Vergabeunterlagen genannt sein.
5. Los
5.1.
Los: LOT-0001
Titel: Neubau einer Freisportanlage an der Integrierten Gesamtschule (IGS) Hermeskeil Objektplanung Freianlagen gemäß Teil 3 Abschnitt 2 HOAI
Beschreibung: Leistungsbeschreibung und Projektziele: Auf dem an die Integrierte Gesamtschule (IGS ) Hermeskeil angrenzenden Grundstück soll eine Freisportanlage für Schul- /Vereins- und Freizeitsport geplant werden. Die Freisportanlage wird daher als multifunktionale Sportanlage für schulische und außerschulische Nutzungen konzipiert. Das Gelände soll komplett eingezäunt und nachts abgeschlossen sein, um möglichen Vandalismus vorzubeugen. Der Planungsumfang umfasst insbesondere die Planung einer leichtathletischen Anlage Kampfbahn Typ C (modifiziert) nach DIN 18035. Folgende Anlagen sind gewünscht: Leichtathlethische Anlagen: 1 Fußballgroßspielfeld als Kunstrasenplatz, 4 (optional 6) Kreisbogenbahnen (400 m) mit Kunststoffbelag, 6 Einzelbahnen für die geraden Sprint- und Hürdenstrecken, 1 Hochsprunganlage (Sprungkissenstandort variabel), 1 Stabhochsprunganlage, 1 Weit- und Dreisprunganlage, 1 Kugelstoßanlage, 1 Kombinierte Diskus-, Hammerwurfanlage, 1 Speerwurfanlage Multifunktionale Sport- und Freizeitanlagen: 1 Pumptrack (außerhalb der Zaunanlage, soll jederzeit zugänglich sein), 1 Kleinspielfeld, 1 Calisthenics /Fitnessgeräte, 1 Zuschauertribüne, Sitzgelegenheiten evtl. in der Böschung des Grundstücks Darüber hinaus sind Aufenthalts- und Erschließungsflächen, Grün- und Pflanzflächen sowie die erforderlichen Nebenanlagen Bestandteil der Planung. Die Konzeption der Freisportanlage soll in der ersten Planungsphase überprüft und abgestimmt werden. Weiterhin umfasst die Planung die Integration der erforderlichen technischen und funktionalen Einrichtungen wie Entwässerung, Beleuchtung, Ausstattungselemente sowie die freiraumplanerische Gestaltung der Gesamtanlage. Das zu beplanende Grundstück umfasst eine Fläche von ca. 37.200 qm (Flurstücke 43, 44, 45, 46, 47, 48, 53 und 54; Flur 79, Gemarkung Hermeskeil). Die Zusammenlegung der Grundstücke sowie der Vorgang zur Übertragung aller Grundstücke in den Besitz des Landkreises Trier-Saarburg wurde bereits auf den Weg gebracht. Ein Bebauungsplan für das zu beplanende Grundstück wird ebenfalls seitens der Verbandsgemeinde Hermeskeil erstellt und zu einem späteren Zeitpunkt zur Verfügung gestellt. Im Osten grenzt das Grundstück an die IGS Hermeskeil an und fällt Richtung Westen stark ab. Im Süden des Grundstücks befindet sich ein Schotterparkplatz, welcher von der Schulstraße erschlossen wird. Dieser Parkplatz kann nach den Schulzeiten als Parkmöglichkeit für die Nutzer (Vereine, Freizeit) der Freisportanlage dienen. Ein Sportfunktionsgebäude mit Umkleiden, Toiletten und Geräte-/Abstellräumen soll an den Parkplatz bzw. an die Sportanlage angrenzen. Die Planung des Sportfunktionsgebäudes und der Flutlichtanlage sind nicht Gegenstand dieses Auftrags, diese sollen aber bei der Planung der Freianlagen konzeptionell berücksichtigt werden. Es wird darauf hingewiesen, dass im Rahmen der weiteren Planung ggf. Anforderungen des Lärmschutzes zu berücksichtigen sind. Die abschließende Klärung erfolgt im Zuge der Planung und Abstimmung mit den zuständigen Fachbehörden. Die Auftraggeberin legt Wert auf eine wirtschaftliche und nachhaltige Freiraumgestaltung sowohl in der Erstellung, als auch bei den Kosten der langfristigen Pflege und Unterhaltung. Ziel ist sowohl eine hohe Funktionalität der Sportanlagen als auch eine hohe Aufenthaltsqualität durch die Gestaltung der Freiräume. Durch gezielte Auswahl von Pflanzkonzepten, Materialien und Ausstattung sollen geringe Kosten für die Pflege und Instandhaltung der Außenanlagen sowie gute Reinigungs- und Instandhaltungsmöglichkeiten gewährleistet werden. Ausstattungselemente und Materialien sollten leicht revisionierbar, d. h. leicht ersetzbar oder leicht austauschbar sein. Der Betrieb der Schule muss während der Baumaßnahmen durchgehend gewährleistet sein. Es ist eine stufenweise Beauftragung von Leistungen der LPH 1-9 nach §39 HOAI Leistungsbild Freianlagen vorgesehen. Ein Anspruch auf die Beauftragung aller Leistungsphasen besteht nicht. In der ersten Stufe sollen die Leistungsphasen 1-4 (Grundlagen bis Genehmigung) und in der zweiten Stufe die LPH 5-9 (Ausführung bis Dokumentation) beauftragt werden. Baukosten nach derzeitigem Kenntnisstand: KG 500 Freianlagen 3,75 Mio. EUR (brutto). Rahmentermine: Der Projektstart soll unmittelbar nach Auftragsvergabe erfolgen. • Planungsbeginn voraussichtlich Mitte September 2026; • Erste Planungsskizzen, vorläufige Kostenschätzung bis 30.09. 2026 Die Skizzen und die Kostenschätzung dienen ausschließlich der Fördermittelbeantragung und stellen keinen Entwurfs- oder Kostenberechnungsstand gemäß HOAI dar. • Schnellstmögliche Einreichung des Bauantrages 2027; • Fertigstellung der Ausführungsplanung bis 02.11.2027 • Baubeginn voraussichtlich April 2028; • Aufgrund der Bindungsfristen der RZN-Förderung müssen die geförderten Teilmaßnahmen (wie u.a. Pumptrack, Kleinspielfelder, Flutlicht) einschließlich Abnahme und Vorlage prüffähiger Schlussrechnungen spätestens bis zum 30.09.2028 abgeschlossen sein, um den fristgerechten Abruf der Fördermittel bis zum 31.12.2028 sicherzustellen.
Interne Kennung: LOT-0001 EU – 26 – 03 – 004
5.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung(cpv): 71222000Dienstleistungen von Architekturbüros bei Freianlagen
Zusätzliche Einstufung(cpv): 71000000Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen, 71200000Dienstleistungen von Architekturbüros
5.1.2.
Erfüllungsort
Stadt: Hermeskeil
Postleitzahl: 54411
Land, Gliederung (NUTS): Trier-Saarburg (DEB25)
Land: Deutschland
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Laufzeit: 60Monate
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten Personals sind anzugeben: Erforderlich für den Teilnahmeantrag
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: ja
Zusätzliche Informationen: #Besonders auch geeignet für:freelance#, #Besonders auch geeignet für:startup#, #Besonders auch geeignet für:other-sme#, #Besonders auch geeignet für:selbst#
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung § 45 Abs. 3 VgV, Vorlage vor Vertragsabschluss: Erklärung eines in einem Mitgliedsstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens oder Kreditversicherers, dass der Bewerber im Auftragsfall eine Berufshaftpflichtversicherung über mindestens 2.000.000 EUR bei Personenschäden und mindestens 1.000.000 EUR bei sonstigen Schäden abschließen kann oder eine solche Versicherung bereits ständig abgeschlossen ist. Der Auftragnehmer / die Arbeitsgemeinschaft muss eine Berufshaftpflichtversicherung während der gesamten Vertragszeit unterhalten. Der Auftragnehmer / die Arbeitsgemeinschaft hat zu gewährleisten, dass zur Deckung eines Schadens aus dem Vertrag Versicherungsschutz in Höhe der genannten Deckungssumme besteht. In jedem Fall ist der Nachweis zu erbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistung pro Versicherungsjahr mindestens das Zweifache der Deckungssumme beträgt.
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Das jährliche Mittel der vom Bewerber oder Bieter mit vergleichbaren Leistungen betrauten Mitarbeiter:innen/Büroinhaber:innen muss in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren jeweils mindestens 3 betragen.
Kriterium: Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Die Projektleitung muss eine Berufserfahrung von mindestens 5 Jahren (in der entsprechenden Dienstleistung) nachweisen. Die Bauleitung muss eine Berufserfahrung von mindestens 5 Jahren (in der entsprechenden Dienstleistung) in der Leistungsphase 8 nachweisen. Die für die Erbringung der Leistungen Benannten müssen folgende Berufsqualifikation nachweisen: Berufsbezeichnung "Landschaftsarchitekt:in" und/oder "Architekt:in" und/oder "Ingenieur:in" und/oder "M.Sc." und/oder "B.Sc." und/oder "M.Eng." und/oder "B.Eng." oder vergleichbar, ebenso natürliche Personen, die über einen Befähigungsnachweis für die ausgeschriebenen Fachplanungsleistungen verfügen, oder dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2013/55/EU zur Änderung der RL 2005/36/EG über die Anerkennung von Berufsqualifikationen des Europäischen Parlaments und des Rates gewährleistet ist. Juristische Personen sind als Auftragnehmer zugelassen, wenn deren satzungsmäßiger Geschäftszweck auf Planungsleistungen ausgerichtet ist, der Planungsaufgabe entspricht und sie für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen benennen, der die vorstehenden Anforderungen erfüllt.
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Angaben zur beruflichen und technischen Leistungsfähigkeit Nachweis durch Referenzprojekte: Mindestkriterien: mindestens eine Referenz für Planungsleistungen des Leistungsbilds Objektplanung Freianlagen im Sinne der HOAI; Beginn der Leistungserbringung nicht vor 2016; durchschnittliche (vergleichbar Honorarzone III) Planungsanforderungen oder höher; Es muss mindestens Leistungsphase 2-3, 6 und 8 erbracht worden sein; Projektgröße: die Baukosten der KG 500 müssen mindestens 500.000 EUR (brutto) betragen. Auswahlkriterien: Angaben zur beruflichen und technischen Leistungsfähigkeit Referenzen Büro/Unternehmen Mindestkriterien: gewertet werden nur Referenzen, die alle oben genannten Mindestkriterien erfüllen. Wertung: Anzahl der Referenzen: 1 Referenz = 1 Punkt; 2 Referenzen = 2 Punkte; ab 3 Referenzen = 3 Punkte; (Wichtungsfaktor 30). Wertung je Referenz und Bildung arithmetischer Mittelwert aus allen eingereichten Referenzen: Sportanlage für Schul- oder Vereinssport (Typ C oder höher) = 3 Punkte; sonstige Spiel- oder Sportanlage = 2 Punkte; sonstige Freianlage = 1 Punkt; (Wichtungsfaktor 20). Projektgröße Baukosten der KG 500 brutto: 500.000 EUR = 1 Punkt; ab 2.000.000 EUR = 3 Punkte; Zwischenwerte werden linear interpoliert; (Wichtungsfaktor 20). Architektonische Qualität überdurchschnittlich = 3 Punkte; Architektonische Qualität durchschnittlich = 2 Punkte; Architektonische Qualität unterdurchschnittlich = 1 Punkt; (Wichtungsfaktor 30). Die Referenzen aller Bewerbungen werden vergleichend bewertet. Hierfür sind aussagekräftige Referenzblätter (Foto und/oder Plandarstellung) mit max. 2 Seiten als pdf beizufügen. Unterkriterien zur Wertung der architektonischen Qualität der Referenz: Qualität der räumlich-strukturellen Gliederung; Gestaltungsqualität Grünelemente / Bepflanzung; Gestaltungsqualität Ausstattung, Einbauten und sonstige Objekte. Insgesamt können maximal 300 Punkte erreicht werden. Es wird auf eine Nachkommastelle gerundet. Qualifizierung für die 2. Phase des Verfahrens: Falls die Höchstzahl der Teilnehmer durch Bewerber mit gleicher Punktzahl überschritten wird, wird unter diesen das Losverfahren angewendet.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Gewichtung (Punkte, genau): 300,00
Informationen über die zweite Phase eines zweiphasigen Verfahrens:
Mindestzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 3
Höchstzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 5
Das Verfahren wird in mehreren aufeinanderfolgenden Phasen durchgeführt. In jeder Phase können einige Teilnehmer ausgeschlossen werden
Der Erwerber behält sich das Recht vor, den Auftrag aufgrund der ursprünglichen Angebote ohne weitere Verhandlungen zu vergeben
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: 1. Vorstellung des Büros und des Projektteams in Bezug auf die konkrete Auftragsabwicklung
Beschreibung: Erläuterungen der individuellen Aufgaben und Kompetenzen im Projektteam 1.1 Besetzung des Projektteams, projektrelevante Erfahrung und Kompetenz der einzelnen Personen (Wichtung 30%); 1.2 Personaleinsatzkonzept, interne Organisation, Projektorganisation (Wichtung 15%);
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 45
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: 2. Qualitätsmanagement
Beschreibung: 2.1 Qualitätsmanagement, Terminplanung, Herangehensweise bei vergleichbaren Aufgabenstellungen, vorgesehene Arbeitsweisen und Methodik; Abstimmung/Zusammenarbeit mit Auftraggeber und weiteren Planungsbeteiligten (Wichtung 12,5%); 2.2 Kostenmanagement und Nachhaltigkeit, Herangehensweise bei vergleichbaren Aufgabenstellungen - Welche Aspekte der Aufgabenstellung stellen aus Ihrer Sicht besondere Anforderungen an das Projektziel Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit und welche konkreten Denkansätze haben Sie dazu? (Wichtung 12,5%)
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 25
Kriterium:
Art: Preis
Bezeichnung: 3. Honorare
Beschreibung: Das Honorar wird rechnerisch bewertet. 1. Das günstigste Honorar erhält die volle Punktzahl. 2. Die weiteren zu wertenden Angebote erhalten eine Punktzahl, die sich aus folgender Berechnung ergibt: Bruttopreis des günstigsten Honorarangebots multipliziert mit der vollen Punktzahl und dividiert durch den Bruttopreis des jeweils zu wertenden Angebots, gerundet auf zwei Nachkommastellen Kategorie des Schwellen-Zuschlagskriteriums: Gewichtung
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 30
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge: 29/06/202610:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Nach Ermessen des Auftraggebers können fehlende Bieterunterlagen unter Einhaltung der Grundsätze der Transparenz und Gleichbehandlung nachgefordert werden.
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Elektronische Rechnungsstellung: Erforderlich
Aufträge werden elektronisch erteilt: ja
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung:
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer Rheinland-Pfalz beim Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau
Informationen über die Überprüfungsfristen: Der Nachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 GWB unzulässig, soweit der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe. Der Nachprüfungsantrag ist ebenfalls unzulässig, wenn mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt: Kreisverwaltung Trier-Saarburg
Organisation, die Angebote bearbeitet: Kreisverwaltung Trier-Saarburg
Rechtsform des Erwerbers: Lokale Gebietskörperschaft
Tätigkeit des öffentlichen Auftraggebers: Allgemeine öffentliche Verwaltung
2. Verfahren
2.1.
Verfahren
Titel: Umbau, Sanierung und Erweiterung der Herigoyen Grund- und Mittelschule in Sulzbach am Main
Beschreibung: Die Marktgemeinde Sulzbach a. Main plant den Umbau mit Sanierung und Erweiterung der Herigoyen Grund- und Mittelschule in Sulzbach a. Main.Der gesamte Schulkomplex soll umfassend überarbeitet und neu strukturiert werden. Dies umfasst Teilabbrüche, Sanierungsmaßnahmen sowie Erweiterungen durch Anbauten bzw. ergänzende Neubauten. Es liegen eine Raumbedarfsermittlung sowie eine Machbarkeitsstudie mit verschiedenen Varianten vor. Die Umsetzung ist in 3 Bauabschnitten geplant. Die Gesamtkosten werden vorläufig mit 14,85 Mio. € brutto ermittelt. Das Bauvorhaben wird mit öffentlichen Mitteln nach FAG/FAZR sowie durch die bayerische OGTS‑Förderung im Rahmen offener Ganztagsangebote an Schulen gefördert. Es wurden noch keine Planungsleistungen nach HOAI erbracht. Eine Beschreibung im Detail kann den Vergabeunterlagen - Anlage 01 entnommen werden.
Kennung des Verfahrens: 84b40655-93fe-4a72-8013-d5a595bf8965
Interne Kennung: 2150/26
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren mit vorheriger Veröffentlichung eines Aufrufs zum Wettbewerb/Verhandlungsverfahren
Das Verfahren wird beschleunigt: nein
2.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung(cpv): 71200000Dienstleistungen von Architekturbüros
Zusätzliche Einstufung(cpv): 71221000Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden, 71222000Dienstleistungen von Architekturbüros bei Freianlagen
2.1.2.
Erfüllungsort
Postanschrift: Hollerweg 17
Stadt: Sulzbach a. Main
Postleitzahl: 63834
Land, Gliederung (NUTS): Miltenberg(DE269)
Land: Deutschland
2.1.4.
Allgemeine Informationen
Zusätzliche Informationen: a) Die Vergabeunterlagen sind einsehbar und stehen zum kostenlosen Download unter der gewählten Vergabeplattform des AG zur Verfügung. b) Enthalten die Teilnahmeunterlagen nach Auffassung des Bewerbers Unklarheiten, Unvollständigkeiten oder Fehler, so hat er unverzüglich die Vergabestelle vor dem Schlusstermin für den Eingang der Teilnahmeanträge in Textform darauf hinzuweisen. c) Die Bewerbungsunterlagen sind nach der in den Eignungskriterien unter 5.1.9 vorgegebenen Reihenfolge und Nummerierung zu gliedern. Zur Bewertung ist eine schriftliche Aussage zu jedem Unterpunkt notwendig. (Siehe auch Vergabeunterlagen – Anlage 02: Wertungsmatrix Stufe 1)d) Gesonderte Formulare (z.B. Teilnahmeanträge) werden nicht ausgegeben bzw. sind nicht erforderlich. e) Werden mehr Referenzen als gefordert eingereicht, erfolgt eine beliebige Auswahl durch die Vergabestelle. Die Bewerber werden hiermit ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Auswahl nicht danach erfolgt, dass eine höchstmögliche Punktzahl erzielt wird. f) Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen, und ist nach einer objektiven Auswahl, entsprechend den zugrunde gelegten Kriterien, die Anzahl der Bewerber die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden zu hoch (exakt gleiche bzw. Höchstpunktzahl), behält sich der Auftraggeber vor, die Auswahl unter den verbleibenden Bewerbern gemäß §75 Abs. 6 VgV durch Los zu treffen g) Bei weniger als drei Bewerbern nach Eignungsprüfung in der 1. Stufe, behält sich der Auftraggeber vor, die 2. Stufe mit einer geringeren Anzahl durchzuführen. h) Der Auftraggeber behält sich vor, Bewerber zum Bieterwettbewerb nachzunominieren, sofern nach Aufforderung zur Angebotsabgabe ein Unternehmen die Teilnahme am weiteren Verfahren abgesagt bzw. nachträglich aufgrund fehlender Eignung oder eines Ausschlussgrundes nach §§ 123, 124 GWB vom Verfahren ausgeschlossen wird. Nachnominiert werden können ausschließlich geeignete Unternehmen, die ihren Teilnahmeantrag fristgerecht eingereicht haben. Die Auswahl erfolgt entsprechend der geprüften Rangfolge und wird ggf. gem. Punkt f) durch Losverfahren getroffen. Ein Anspruch auf eine Nachnominierung besteht nicht. i) Sofern nach VgV §17 (10) verhandelt wird, weist der Auftraggeber hiermit darauf hin, dass die persönliche Teilnahme am vorgesehenen Verhandlungstermin von den Bietern Stufe 2 erwartet wird. Eine Nichtteilnahme kann zum Ausschluss führen. j) Datenschutzhinweis: Gem. DSGVO Art. 6 Abs. 1 b werden im Rahmen des Vergabeverfahrens zur Verfügung gestellte, auch Personenbezogene Informationen und Daten erfasst, organisiert, gespeichert, verwendet und gelöscht. Auftraggeber, Verfahrensbetreuer und weitere beteiligte Behörden verwenden diese Daten ausschließlich für dieses Verfahren und geben diese nicht an Dritte weiter. Nach Abschluss des Vergabeverfahrens, des Förder- und Rechnungsprüfungsverfahrens und nach Ablauf der gesetzlichen Aufbewahrungsfrist werden die Daten gelöscht. Weitere Auskünfte zum Datenschutz sind unter dem Link: https://www.sulzbach-main.de/rathaus-buergerservice/datenschutz-dsgvo
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU
vgv-
2.1.6.
Ausschlussgründe
Quellen der Ausschlussgründe: Bekanntmachung, Auftragsunterlagen
Verstoß gegen die in den rein innerstaatlichen Ausschlussgründen verankerten Verpflichtungen: Die Ausschlusskriterien sind unter Punkt 5.1.9 der Bekanntmachung (Kriterium 1. Eignung zur Berufsausübung) genannt. Es gelten zusätzlich die gesetzlichen Ausschlusskriterien nach §§ 123 bis 126 GWB.
5. Los
5.1.
Los: LOT-0001
Titel: Umbau, Sanierung und Erweiterung der Herigoyen Grund- und Mittelschule in Sulzbach am Main, Architektenleistungen - Objektplanung Gebäude und Innenräume und Objektplanung Freianlagen
Beschreibung: Verfahrensgegenstand ist die gemeinsame Beauftragung der Architektenleistungen für die Objektplanung Gebäude und Innenräume und die Objektplanung Freianlagen. Objektplanung Gebäude und Innenräume(Architektenleistungen nach HOAI 2021 Teil 3, Abschn. 1, §§ 34 ff.) - bauabschnitts- und stufenweise Beauftragung der Grundleistungen der Leistungsphasen 1 bis 9, - vorerst nur Stufe 1 mit LPH 1+2 für das Gesamtprojekt (BA 1-3) einschl. zugehörige Besondere Leistungen - weitere Stufen gem. Vertragsmuster nach HAV-KOM Architektenvertrag -Gebäude und Innenräume-. Objektplanung Freianlagen (Architektenleistungen nach HOAI 2021 Teil 3, Abschn. 2, §§ 38 ff) - bauabschnitts- und stufenweise Beauftragung der Grundleistungen der Leistungsphasen 1 bis 9, - vorerst nur Stufe 1 mit LPH 1+2 für das Gesamtprojekt (BA 1-3) einschl. zugehörige Besondere Leistungen - weitere Stufen gem. Vertragsmuster nach HAV-KOM Architektenvertrag - Freianlagen. (Beauftragungsstufen: Stufe 1: LPH 1+2 für BA 1-3, Stufe 2: LPH 3+4 für BA 1-3, Stufe 3: LPH 5 -7 je BA, Stufe 4: LPH 8+9 je BA); Besondere Leistungen: - Beraten des AG und Mitwirken bei Förderverfahren (Planung, Stufe 1, nach FAG, Landesförderung Ganztag); Die Antragsstellung erfolgt durch den AG selbst. - Beraten des AG, sowie Mitwirken bzw. Zuarbeit zum Verwendungsnachweis (Ausführung, Stufe 4, nach FAG, Landesförderung Ganztag). Es liegen eine Raumbedarfsermittlung sowie eine Machbarkeitsstudie mit verschiedenen Varianten vor. Die Machbarkeitsstudie bildet die Grundlage für die Planung und weitere Bearbeitung. Es wurden noch keine Planungsleistungen nach HOAI Objektplanung Gebäude erbracht. Mit den vorliegenden Unterlagen ist die Zielfindungsphase nach BGB abgeschlossen. Die Beauftragung ist entsprechend der Bereitstellung der Finanz- und Fördermittel beabsichtigt. Ein Rechtsanspruch auf die Beauftragung, sowie die Beauftragung mit weiteren Stufen oder Besonderen Leistungen, besteht nicht. Grundlegende Informationen sind bereits mit der Auftragsbekanntmachung Stufe 1 veröffentlicht. Weitere Unterlagen werden den ausgewählten Bietern erst mit Einladung in Stufe 2 zur Verfügung gestellt. Hinweis: Mit Inkrafttreten der neuen Fassung der HOAI 2021 zum 01.01.2021 ist die Bindung an Mindest- und Höchstsätze aufgehoben. Die Honorartafeln der HOAI 2021 weisen Orientierungswerte aus. Das Honorar richtet sich nach der Vereinbarung, die die Vertragsparteien in Textform treffen. Der AG weist hiermit darauf hin, dass gemäß § 7 HOAI ein höheres oder niedrigeres Honorar als die in den Honorartafeln der HOAI festgelegten Orientierungswerte vereinbart werden kann. Sofern keine Vereinbarung getroffen wurde, gilt für die Grundleistungen der jeweilige Basishonorarsatz als vereinbart.
Interne Kennung: 2150/26/731
5.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung(cpv): 71200000Dienstleistungen von Architekturbüros
Zusätzliche Einstufung(cpv): 71221000Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden, 71222000Dienstleistungen von Architekturbüros bei Freianlagen
Optionen:
Beschreibung der Optionen: Die angegebene Laufzeit ist geschätzt für den Zeitraum der Leistungsphasen 1 bis 8 nach HOAI und ist abhängig von der späteren tatsächlichen Leistungserbringung und baulichen Umsetzung. Die Laufzeit beinhaltet nicht die Dauer für den Anspruch auf Mängelbeseitigung nach § 13 VOB/B.
5.1.2.
Erfüllungsort
Postanschrift: Hollerweg 17
Stadt: Sulzbach a. Main
Postleitzahl: 63834
Land, Gliederung (NUTS): Miltenberg (DE269)
Land: Deutschland
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Laufzeit: 2 737Tage
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten Personals sind anzugeben: Erforderlich für das Angebot
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: ja
Zusätzliche Informationen: #Besonders auch geeignet für:freelance#
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9.
Eignungskriterien
Quellen der Auswahlkriterien: Bekanntmachung, Auftragsunterlagen
Kriterium: Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: 1. Eignung zur Berufsausübunga) fristgerechter Eingang der Bewerbung über die vorgegebene Vergabeplattform des Auftraggebers § 53 VgV (Ausschlusskriterium), b) Wurde die Bewerbung digital auf der vorgegebenen Vergabeplattform entsprechend den geforderten Mitteln (VGV §10) eingereicht? (Ausschlusskriterium)c) Erklärung, dass Ausschlussgründe nach § 123 und § 124 GWB nicht vorliegen, oder Einheitliche europäische Eigenerklärung (EEE) nach § 50 VgV (Ausschlusskriterium), weitere Informationen finden Sie unter: https://eee.evergabe-online.de/ d) Nachweis der Berufszulassung des Bewerbers nach § 44 VgV und § 75 VgV, e) Nachweis der Unterschriftsberechtigung bei juristischen Personen nach § 43 VgV, f) Nachweis der Bauvorlageberechtigung VgV § 75 (in Bayern Art. 61 BayBO)g) Erklärung, dass kein Interessenkonflikt nach § 6 VgV besteht, h) Erklärung, dass kein Bezug zu Personen, Organisationen oder Einrichtungen, denen die Auftragsvergabe nach Art. 1 Nr. 23 der Verordnung (EU) 2022/576 vom 08.04.2022 (neuer Art, 5k der Verordnung (EU) Nr. 833/2014) verboten ist, vorliegt. i) Abgabe eines Firmen- oder Büroprofils mit Angabe zur Gründung, Gesellschaftsform, Eigentümer und evtl. Tochtergesellschaften und Standorten, Handelsregisterauszug mit Aussage, ob das Unternehmen ein KMU ist.j) Will sich ein Bewerber (auch als Mitglied einer Bewerbergemeinschaft) auf die Leistungsfähigkeit Dritter (Nachunternehmer [NU] oder Freie Mitarbeiter [FMA]) berufen § 36 / 46 VgV, so ist jeweils gesondert durch diese nachzuweisen:j.1) Verpflichtungserklärung zur Eignungsleihe § 47 VgV; j.2) Angabe welche Teile des Auftrags als Unterauftrag bearbeitet werden VgV § 46 (3) Nr. 10; j.3) Erklärung zu 1.c durch den NU / FMA selbst bzw. Bestätigung der Übernahme der Verantwortung durch den Hauptbewerberj.4) Erklärungen / Nachweise zu 1.d bis 1.i und zu 2. durch den NU / FMA selbst bzw. Bestätigung der Übernahme der Verantwortung durch den Hauptbewerber; k) Bei Bieter- oder Bewerbergemeinschaften nach § 43/53 VgV) sind je Mitglied anzugeben: k.1) Namen der Partner mit Firmen- oder Büroprofil,k.2) Erklärung zur Rechtsform, k.3) Angabe der vollständigen Unternehmensbezeichnung durch jedes Mitglied, k.4) Benennung eines bevollmächtigten Vertreters,k.5) Erklärung der gesamtschuldnerischen Haftung durch jedes Mitglied, k.6) Organigramm zur Leistungserbringung, k.7) Erklärung zu 1.c durch jedes Mitglied bzw. gemeinsam für die Bietergemeinschaftk.8) Nachweise zu 1.d und 1.i und zu 2. durch jedes Mitglied bzw. gemeinsam für die Bietergemeinschaft
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: 2. Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit: a) Der Bewerber muss zum Zeitpunkt der Bewerbung eine Berufshaftpflichtversicherung bei einem in der EU zugelassenen Versicherer nachweisen, deren Deckungssumme für Personenschäden mindestens 1.500.000 EUR für sonstige und Sachschäden mindestens 1.500.000 EUR beträgt und die geforderten Leistungen (hier: Objektplanung Gebäude und Objektplanung Freianlagen) abbildet. Es sind mind. 2 Schadensfälle je Jahr abzudecken (2-fache Maximierung im Versicherungsjahr). Eine projektbezogene Aufstockung im Auftragsfall kann akzeptiert werden, eine Bestätigung ist schriftlich vorzulegen / zu erklären. Bei Versicherungsverträgen mit Pauschaldeckungen ist eine Erklärung des Versicherungsunternehmens erforderlich, dass beide Schadenskategorien im Auftragsfall parallel zueinander mit den geforderten Deckungssummen abgesichert sind. b) Erklärung über den jährlichen Umsatz des Bewerbers in € brutto für die ausgeschriebene Dienstleistung der letzten 3 Geschäftsjahre(hier: Objektplanung Gebäude und Objektplanung Freianlagen).- Quotient aus Jahresmittelwert in TSD € / 50 ergibt Punkte (von 0 bis max. 10 Punkte)- Erläuterung: ab 500 TSD € Jahresmittelwert ergibt volle Punktzahl Die maximal zu erreichende Punktzahl für das Kriterium 2. ergibt sich aus der Summe der o. g. Kriterien zu insgesamt: 10 Punkte.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: 3. Technische und berufliche Leistungsfähigkeit: 3.a. Personelle Qualifikation / Berufliche Leistungsfähigkeit: Angabe / Beschreibung selbst erbrachter Leistungen bei insgesamt zwei Referenzen die mit der Komplexität der Planungsanforderungen der Bauaufgabe "Schulgebäude" vergleichbar sind. Je Referenz sind anzugeben: - Projektname / kurze Projektbeschreibung in Wort / Bild- Nachweis / Erklärung über selbst erbrachte Projektleistung (siehe geforderte Mindeststandards) mit Angabe des Auftragnehmers, Angabe des Vertragsverhältnisses zum Bauherrn (Auftraggeber) z.B. direkter / alleiniger Vertragspartner, Mitglied einer ARGE, oder Nachunternehmer, etc.; sowie Angabe Ansprechpartner/in beim AG zur ergänzenden Auskunft (Anschrift, Name, Telefonnummer).- Erläuterung über die Vergleichbarkeit der Komplexität der Planungsanforderungen der Referenz mit der Aufgabenstellung - Angabe Zeitpunkt der Inbetriebnahme / Nutzungsaufnahme (siehe geforderte Mindeststandards)- Angabe ob Neubau oder Bauen im Bestand (siehe geforderte Mindeststandards)- Angabe der Herstellungs- bzw. Baukosten nach DIN 276 (1. Ebene) - 0 bis 10 Punkte- Angaben zur eigenen Honorierung (z.B. Einordnung nach HOAI Parameter bzw. Honorar in EUR) der selbst erbrachten Leistungen - 1 Punkt- Angabe der Projekttermine (z.B. Bearbeitungszeit, Planung, Bauausführung etc.) - 1 Punkt- Angabe projektbezogener Kennzahlen (z.B. Fläche in m2, Volumen in m3, Anzahl Klassen / Anzahl Schüler:innen, etc.) - 1 Punkt- Angabe der selbst erbrachten Leistungen (Leistungsphasen nach HOAI), insbesondere bei noch nicht fertig gestellten Bauvorhaben mit Angabe des aktuellen Leistungsstandes entspr. den LPH der HOAI, bei Projekten in ARGE oder mit/als Nachunternehmen Angabe der selbst erbrachten Teilleistungen entsprechend den LPH nach HOAI. - Nicht vollständig erbrachte LPH werden im Verhältnis des v.H.-Satzes nach HOAI je LPH zur Gesamtpunktzahl (hier: LPH 2 - 8 = 10 Punkte) in Abzug gebrachtDie maximal zu erreichende Punktzahl für das Kriterium 3.b) ergibt sich aus der Summe der o. g. Kriterien zu insgesamt: 46 Punkte. 3.c. Besondere technische Leistungsfähigkeit: Nennung und Beschreibung der besonderen techn. Fähigkeiten bei je 2 Referenzen vergl. Komplexität der Planungsanforderung zur Bauaufgabe zum Nachweis folgender Besonderen Qualifikationen / Erfahrungen: 1. Objektplanung Freianlagen: Allgemeine Kenntnisse in der Planung und Umsetzung von Außenanlagen im Kontext von Kinderbetreuungs‑, Schul‑ oder vergleichbaren Einrichtungen. - vergleichbare Bauvorhaben allg. realisiert (Ja / Nein - je Projekt 3 Pkt, max. 6 Punkte)2. Kenntnisse / Erfahrungen mit Bauausführung im laufenden (Schul-) Betrieb, hinsichtlich Staub-/ Lärm- und Nachbarschaftsschutz, Sicherheit, Logistik od. vergleichbar - vergleichbare Bauvorhaben allg. realisiert (Ja / Nein - je Projekt 3 Pkt, max. 6 Punkte)4.Kenntnisse und Erfahrungen in Förderverfahren, Verwaltungsvorschriften und sonstige Regelwerken (auf Landes- Bundes- EU- Ebene) oder vergleichbar - vergleichbares Bauvorhaben allg. realisiert (Ja / Nein je Projekt 2 Pkt, max. 4 Punkte)5. Erfahrung in der Zusammenarbeit mit öffentlichen Auftraggebern oder vergleichbar - vergleichbares Bauvorhaben allg. realisiert (Ja / Nein je Projekt 2 Pkt, max. 4 Punkte). Bei 3.c.) kann eine Referenz ein od. auch mehrere der geforderten Referenzkriterien erfüllen, die o.g. Angaben sind dann gesondert für das jeweils zutreffende Kriterium anzugeben. Die maximal zu erreichende Punktzahl für das Kriterium 3.c) ergibt sich aus der Summe der o. g. Kriterien zu insgesamt: 20 Punkte. 3.d. Technische Leistungsfähigkeit – Ausstattung: Erklärung zur techn. Leistungsfähigkeit durch Angabe der Anzahl und Ausstattung, Geräte, fachtechnische Ausrüstung (insbes. Hard-/Software, Rechnerart etc.). - 5 Punkte wenn alle Angaben erfolgt sind und mind. 5 Arbeitsplätze vorhanden sind, Abwertung um 1,0 Punkte je fehlender Arbeitsplatz; Die maximal zu erreichende Punktzahl für das Kriterium 3.d) ergibt sich aus der Summe der o. g. Kriterien zu insgesamt: 5 Punkte.Geforderte Mindeststandards zu 3.):- Es werden nur Referenzen für 3.b) und 3.c) gewertet, wenn die Inbetriebnahme ab / nach dem 01.01.2016 erfolgte.- Mindestens eine der Referenzen zu 3.b) muss Bauen im Bestand sein.- Zum Nachweis / Erklärung unter 3.b): Referenzen eines Unternehmens können einem Bewerber grundsätzlich nur dann als Eigenreferenzen zugerechnet werden, wenn die Organisation des übernommenen Unternehmens im Wesentlichen unverändert blieb. Bei der Vergabe freiberuflicher Leistungen steht weniger die Betriebsorganisation als vielmehr das eingesetzte Personal im Fokus; geprüft wird dabei auch die weitgehende Personenidentität.- Mindestens eine der Referenzen zu 3.b muss ein Bauen im Bestand sein. -Zu den Referenzen unter 3.b) und 3.c) ist ein Nachweis / eine Erklärung über selbst erbrachte Projektleistung (Büroreferenz) vorzulegen- Die Vergleichbarkeit der Referenzen für 3.b) und 3.c) hinsichtlich Schwierigkeit, Größe und Umfang ist vom Bewerber zu belegen (Textbeschrieb/ Bilder). Die bloße Benennung einer Projektbezeichnung ohne nähere Aussage ist nicht ausreichend.- Laufende Bauvorhaben werden für die Leistungsphasen nach HOAI gewertet, die bereits vollständig abgeschlossen wurden.- Bauabschnitte einer Gesamtmaßnahme werden als Einzelmaßnahme gewertet, wenn sie gesondert abgerechnet werden. Die geforderten Angaben dürfen dann nur diesen Bauabschnitt erfassen. Die maximal zu erreichende Gesamtpunktzahl ergibt sich aus der Summe der genannten Kriterien unter 5.1.9 zu insgesamt: 88 Punkte. Ein Muster der detaillierten Wertungsmatrix mit der Gewichtung der einzelnen Auswahl- und Unterkriterien ist den Vergabeunterlagen – Anlage 02 zu entnehmen.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Informationen über die zweite Phase eines zweiphasigen Verfahrens:
Mindestzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 3
Höchstzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 5
Das Verfahren wird in mehreren aufeinanderfolgenden Phasen durchgeführt. In jeder Phase können einige Teilnehmer ausgeschlossen werden
Der Erwerber behält sich das Recht vor, den Auftrag aufgrund der ursprünglichen Angebote ohne weitere Verhandlungen zu vergeben
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: 0. Bürovorstellung
Beschreibung: 0. Bürovorstellung
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Punkte, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 25
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: 1. Fachkunde und Qualifikation
Beschreibung: 1. Fachkunde und Qualifikation
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Punkte, genau)
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge: 29/06/202609:30:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können einige fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Fehlende Unterlagen können nach § 56 VgV zum Ausschluss führen.
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Ja
Bedingungen für die Ausführung des Auftrags: Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Gesetzliche Grundlagen bilden die Bestimmungen über den Werkvertrag nach BGB. Die Beauftragung und Realisierung der geplanten Planungs- und Baumaßnahme sind in Zeit und Umfang von der Förderzusage und damit finanziellen Absicherung abhängig. Die Vergabe der Objektplanungen Gebäude und Freianlagen erfolgt ausschließlich gemeinsam an einen Bieter (Auftragnehmer). Es werden zwei getrennte Verträge geschlossen. Die Verträge nach HAV-KOM (Boorberg-Verlag) werden getrennt nach Architektenvertrag -Gebäude und Innenräume- und Architektenvertrag -Freianlagen- jeweils einschl. AVB + ZVB geschlossen. Die Vertragsmuster können den Vergabeunterlagen entnommen werden.
Elektronische Rechnungsstellung: Erforderlich
Aufträge werden elektronisch erteilt: ja
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung:
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Regierung von Mittelfranken / Vergabekammer Nordbayern
Informationen über die Überprüfungsfristen: Ein Nachprüfungsantrag ist nach GWB § 160 (3) unzulässig, sofern: 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrages erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens, bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt: Markt Sulzbach a. Main - gk Projektmanagement
Kennung/Fassung der Bekanntmachung: 07527ee9-7ecf-4f08-b585-40c558b75b96 - 01
Formulartyp: Wettbewerb
Art der Bekanntmachung: Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – Standardregelung
Unterart der Bekanntmachung: 16
Datum der Übermittlung der Bekanntmachung: 29/05/202609:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar ist: Deutsch
Veröffentlichungsnummer der Bekanntmachung: 372000-2026
ABl. S – Nummer der Ausgabe: 103/2026
Datum der Veröffentlichung: 01/06/2026
Deutschland - München Objektplanung Gebäude und Innenräume für die Generalsanierung und Modernisierung der Studierendenwohnanlage Heiglhofstraße 64-66 in München
Deutschland – Architekturentwurf – Objektplanung Gebäude und Innenräume für die Generalsanierung und Modernisierung der Studierendenwohnanlage Heiglhofstraße 64-66 in München
OJ S 103/2026 01/06/2026
Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – Standardregelung
Dienstleistungen
1. Beschaffer
1.1.
Beschaffer
Offizielle Bezeichnung: Studierendenwerk München Oberbayern
Rechtsform des Erwerbers: Von einer regionalen Gebietskörperschaft kontrollierte Einrichtung des öffentlichen Rechts
Tätigkeit des öffentlichen Auftraggebers: Wohnungswesen und kommunale Einrichtungen
2. Verfahren
2.1.
Verfahren
Titel: Objektplanung Gebäude und Innenräume für die Generalsanierung und Modernisierung der Studierendenwohnanlage Heiglhofstraße 64-66 in München
Beschreibung: Gegenstand des Vergabeverfahrens sind Leistungen der Objektplanung Gebäude und Innenräume gemäß §§ 33, 34 HOAI 2021 für die Leistungsphasen 6 bis 9 (stufenweise Beauftragung) im Rahmen der Generalsanierung / Modernisierung der Studierendenwohnanlage Heiglhofstraße 6466 in München (kurz: HEIG). Die Wohnanlage besteht aus zwei baulich verbundenen Gebäuden (Haus 64 und Haus 66, Gebäudeklasse 5, Sonderbau gemäß Art. 2 Abs. 4 Nr. 11 BayBO) mit je 7 Geschossen und einer gemeinsamen Tiefgarage. Die Anlage soll nach Abschluss der Maßnahme ca. 431 Wohneinheiten (Einzelappartements) umfassen. Die Genehmigungsplanung (LPH 4) ist abgeschlossen; die Ausführungsplanung (LPH 5) läuft. Der Auftragnehmer steigt in das laufende Planungsverfahren ein und übernimmt die Fortführung, Vergabevorbereitung, Bauleitung und Objektbetreuung auf Basis der vorliegenden BIM-Modelle. Die Maßnahme wird durch das Bayerische Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr gefördert.
Kennung des Verfahrens: 4c921cbe-c282-480a-96e4-78debd231319
Interne Kennung: STMO Objektplanung
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Das Verfahren wird beschleunigt: nein
2.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung(cpv): 71220000Architekturentwurf
Zusätzliche Einstufung(cpv): 71221000Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden
Verstoß gegen die in den rein innerstaatlichen Ausschlussgründen verankerten Verpflichtungen: Eigenerklärungen zu Ausschlussgründen gemäß §§ 123, 124 GWB werden gefordert
5. Los
5.1.
Los: LOT-0000
Titel: Objektplanung Gebäude und Innenräume für die Generalsanierung und Modernisierung der Studierendenwohnanlage Heiglhofstraße 64-66 in München
Beschreibung: Gegenstand des Vergabeverfahrens sind Leistungen der Objektplanung Gebäude und Innenräume gemäß §§ 33, 34 HOAI 2021 für die Leistungsphasen 6 bis 9 (stufenweise Beauftragung) im Rahmen der Generalsanierung / Modernisierung der Studierendenwohnanlage Heiglhofstraße 6466 in München (kurz: HEIG). Die Wohnanlage besteht aus zwei baulich verbundenen Gebäuden (Haus 64 und Haus 66, Gebäudeklasse 5, Sonderbau gemäß Art. 2 Abs. 4 Nr. 11 BayBO) mit je 7 Geschossen und einer gemeinsamen Tiefgarage. Die Anlage soll nach Abschluss der Maßnahme ca. 431 Wohneinheiten (Einzelappartements) umfassen. Die Genehmigungsplanung (LPH 4) ist abgeschlossen; die Ausführungsplanung (LPH 5) läuft. Der Auftragnehmer steigt in das laufende Planungsverfahren ein und übernimmt die Fortführung, Vergabevorbereitung, Bauleitung und Objektbetreuung auf Basis der vorliegenden BIM-Modelle. Die Maßnahme wird durch das Bayerische Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr gefördert.
Interne Kennung: 0
5.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung(cpv): 71220000Architekturentwurf
Zusätzliche Einstufung(cpv): 71221000Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden
5.1.2.
Erfüllungsort
Stadt: München
Postleitzahl: 80802
Land, Gliederung (NUTS): München, Kreisfreie Stadt (DE212)
Land: Deutschland
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Datum des Beginns: 20/07/2026
Enddatum der Laufzeit: 30/09/2028
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: ja
Zusätzliche Informationen: #Besonders auch geeignet für:freelance#
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9.
Eignungskriterien
Quellen der Auswahlkriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Allgemeiner Jahresumsatz
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Mindest-Jahresumsatz (gesamt) von 500.000 € netto in jedem der Kalenderjahre 2023, 2024 und 2025. Nachweis: Eigenerklärung (Anlage 208); auf Verlangen Fremderklärung des Steuerberaters/Wirtschaftsprüfers.
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Mindestens 2 unternehmensbezogene Referenzprojekte über Objektplanung Gebäude und Innenräume (LPH 6–8), mit LPH 6 Beginn ab 01.01.2010 und Abschluss LPH 8 bis Ablauf Angebotsfrist. Referenzprojekt muss Gebäude im Bestand, Modernisierung und Instandsetzung betreffen (BGF ≥ 4.000 m² nach DIN 277). Nachweis: Anlage 206.
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Persönliche Erfahrung des Projektteams
Beschreibung: Bewertet wird die Erfahrung des Projektteams bestehend aus • einem Projektleiter, und • einem stellvertretendem Projektleiter • einem Projektmitarbeiter anhand der fachspezifischen Berufserfahrung und anhand von persönlichen Referenzprojekten des Projektleiters und des stellvertretenden Projektleiters.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 20
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Ausführungskonzept
Beschreibung: Bewertet wird ein von dem Bieter einzureichendes auftragsbezogenes Ausführungskonzept. Darin hat der Bieter anhand konkreter zukünftiger Maßnahmen darzustellen, wie er im Falle der Auftragserteilung an ihn, konkret die Leistungen ausführen wird, um die in den Vergabeunterlagen genannten Ziele bestmöglich zu erreichen.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Angebote: 29/06/202611:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Dauer, während der das Angebot gültig bleiben muss: 30Tage
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können einige fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Von dem Nachforderungsrecht gemäß § 56 Abs. 2 bis 4 VgV wird der AG Gebrauch machen. Von dem Nachforderungsrecht für Preisangaben gemäß § 56 Abs. 3 Satz 2 VgV wird der AG keinen Gebrauch.
Informationen über die öffentliche Angebotsöffnung:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Bedingungen für die Ausführung des Auftrags: Für die Ausführung verantwortliches Personal: Projektleiter und stellvertretender Projektleiter mit Studienabschluss (Master/Diplom) der Fachrichtung Architektur, mind. 10 Jahre fachspez. Berufserfahrung, davon mind. 5 Jahre als PL/stv. PL innerhalb der Leistungsphasen 6 bis 8 Objektplanung Gebäude und Innenräume. Angaben in Anlage 600. Berufliche Haftpflichtversicherung: Personenschäden: mind. 5.000.000 € | Sach-und Vermögensschäden: mind. 10.000.000 €; Maximierung mind. 2fach pro Versicherungsjahr. Nachweis innerhalb 2 Wochen nach Vertragsschluss.
Elektronische Rechnungsstellung: Zulässig
Aufträge werden elektronisch erteilt: ja
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung:
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer Südbayern
Informationen über die Überprüfungsfristen: Zur Prüfung des Vergabeverfahrens im Hinblick auf das Vorliegen von Vergaberechtsverstößen können die Bieter einen Nachprüfungsantrag bei der vorgenannten Vergabekammer stellen. Es wird darauf hingewiesen, dass ein solcher Antrag gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) nur zulässig ist, soweit der Bieter: den Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrages erkannt und gegenüber dem Auftraggeber innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat, Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe gerügt hat, Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, spätestens bis zur Angebotsabgabe gerügt hat. Darüber hinaus muss der Nachprüfungsantrag nach § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des AG, seiner Rüge nicht abhelfen zu wollen, eingereicht werden. Anderenfalls ist dieser verspätet und somit unzulässig.
8. Organisationen
8.1.
ORG-0001
Offizielle Bezeichnung: Studierendenwerk München Oberbayern
Registrierungsnummer: 09-9115114-11
Abteilung: Vergabestelle
Postanschrift: Leopoldstraße 15
Stadt: München
Postleitzahl: 80802
Land, Gliederung (NUTS): München, Kreisfreie Stadt (DE212)
Kennung/Fassung der Bekanntmachung: bf494cc0-6c73-4b06-8196-63965bb72e38 - 01
Formulartyp: Wettbewerb
Art der Bekanntmachung: Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – Standardregelung
Unterart der Bekanntmachung: 16
Datum der Übermittlung der Bekanntmachung: 29/05/202612:13:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar ist: Deutsch
Veröffentlichungsnummer der Bekanntmachung: 371647-2026
ABl. S – Nummer der Ausgabe: 103/2026
Datum der Veröffentlichung: 01/06/2026
Detaillierte Informationen
über die Leistungen und Vorteile sowie verschiedene Beispielseiten zum
Inhalt der Tender-Dienste finden Sie
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